Überoptimierung

Unter dem Begriff „Überoptimierung“ versteht man Teile bzw. Abschnitte einer Website, welche im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung in zu hohem Maße optimiert wurden.

Generell ist Suchmaschinenoptimierung aus Sicht von Google nicht verboten, im Gegenteil: Google bietet seinen Usern sogar selbst nützliche Informationen zu diesem Thema an.

Dennoch gilt es auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung die „goldene Mitte“ zu finden. Optimieren Sie Ihre Website beispielsweise zu stark, kann sich dies negativ auf Ihre Positionierung innerhalb der organischen Suchergebnisse auswirken.

Versuchen Sie folgende Punkte im Rahmen Ihrer Optimierung zu vermeiden:

Keyword-Stuffing: Die Verwendung von verschiedenen Synonymen zu einem Thema ist grundsätzlich in Ordnung, viele übertreiben es jedoch und versehen bestehende Inhalte mit schlichtweg viel zu vielen Keywords und Synonymen.

 

URLs: Sprechende URLs sind wichtig, dennoch gilt es auch hier den Bogen nicht zu überspannen. Verwenden Sie innerhalb der URLs keinerlei Synonyme sondern fokussieren Sie sich lediglich kurz und knapp auf Ihr Fokus-Keyword und integrieren Sie dieses möglichst sinnvoll in Ihrer URL-Struktur. Diese Seite heisst z.B.: www.bastian-schiller.de/duplicatecontent

 

Themenrelevanz: Es sollten nur Artikel bzw. Landingpages erstellt werden, wenn eine gewisse Themenrelevanz zur eigenen Website sichergestellt werden kann. Zu viele unpassende Artikel können von Google als Spam gewertet werden.

 

Duplicate Content (DC)

 

Exklusive Inhalte werden von Google als äußerst wichtig angesehen. Generell wird zwischen zwei Arten von Duplicate Content unterschieden – externem und internem Duplicate Content.

Externer Duplicate Content beschreibt Inhalte, welche neben der eigenen Website auch noch auf weiteren Websites zu finden sind. Diese Art von doppelten Inhalten tritt insbesondere dann auf, wenn Teilabschnitte oder komplette Inhalte externer Websites innerhalb der eigenen Inhalte verwendet werden.

Ein typisches Beispiel sind beispielsweise Text-Passagen aus Wikipedia-Inhalten, welche mit den eigenen Inhalten kombiniert werden oder Pressemitteilungen, welche identisch auf der eigenen und externen Seiten veröffentlicht werden. Diese Art von Duplicate Content ist besonders gravierend und wird von Google nicht gerne gesehen.

Insbesondere dann, wenn es prozentual betrachtet zu einer hohen Anzahl an doppelten Inhalten kommt, ist Vorsicht geboten. Bei Texten, die von externen Quellen zugekauft werden, sollte deshalb immer darauf geachtet werden, dass man diese exklusiv erwirbt.

Neben externem Duplicate Content gilt es auch internen Duplicate Content zu vermeiden, welcher daraus resultiert, das gleiche Inhalte innerhalb einer Website unter verschiedenen URLs zu erreichen sind. Insbesondere Inhalte, die über parametrisierte URLs aufgerufen werden können (z.B. bei Filter-Optionen) neigen dazu, DC zu erzeugen.

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