Wie streue ich meine Inhalte an die richtigen Stellen?

Unter Seeding versteht man die virale Streuung des erstellten Contents zur Erzielung einer großen Reichweite. Denn was nützen die besten Inhalte, wenn sie nicht gefunden werden? Aus SEO-Sicht ist diese notwendig, um hochwertige Backlinks zu generieren und den Traffic zu erhöhen. Dies sind zwei wichtige Ranking-Faktoren von Suchmaschinen.

Die Herausforderung besteht darin, für eine gezielte erste Reichweite zu sorgen, die danach schneeballartig weitergegeben und potenziert wird.

Da die wenigsten Unternehmen eine so große Followerschaft haben, dass jede neue Art von Content automatisch wie ein Lauffeuer weiterverbreitet wird (wie z.B. Apple), bedarf es nach Veröffentlichung verschiedene Seeding Maßnahmen, um keine Reichweiten-Potenziale zu verschenken.

Medien, die sich zur Verteilung des Contents gut nutzen lassen, da sie auf Kommunikation und Meinungsaustausch basieren sind z.B.:

– soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram

– Blogs

– journalistische Medien

– Internetforen und

– Communities.

Influencer Marketing auch mit Content

Neben dem Posting von neuem Content auf der eigenen Website und in den Social Accounts, ist es wichtig, geeignete Multiplikatoren, sogenannte Influencer (z.B. Blogger, Branchenexperten, Journalisten), zu identifizieren und sie zum Teilen und Verbreiten der Inhalte zu motivieren. Dafür können folgende Herangehensweisen genutzt werden:

– Top-Influencer vorab informieren und exklusive Inhalte anbieten

– Involvierte Personen, Unternehmen und Quellen kontaktieren

– Pressekontakte anschreiben

– Versand über E-Mail Verteiler

– Influencer mit direktem Bezug zum Content kontaktieren

– Texte in Grafiken, Videos etc. transformieren und verbreiten

– Die Reichweite von Gast-Autoren nutzen

Fazit

Für die Recherche, Kontaktaufnahme und Koordination von potenziellen Multiplikatoren sollte genügend Zeit eingeplant werden. Es empfiehlt sich, systematisch vorzugehen und eine Kontaktdatenbank mit thematischen Tags anzulegen, auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann. Bei der Kontaktaufnahme (Outreach) und der Kommunikation bzgl. inhaltlichen Details, Sonderwünschen für Grafiken etc., ist es sehr wichtig, auf die Zielgruppe einzugehen. Ziel ist es, eine Nachfrage bei den Multiplikatoren zu erzeugen anstatt ein Angebot zu vertreiben.

 

Über den Autor

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.